Detail

 Spaziergang nach Rom
 Autor:
Andreas Härdter
Verlag:
Freigeistiger Verlag
ISBN:
978-3-943070-02-6
 Format:
Taschenbuch
Sprache:
Deutsch
Preis:
17,90 €
Beschreibung:

Spaziergang nach Rom - sati(e)risch viel erlebt

Taschenbuch (6 x 9 Zoll; 15,2 x 22,9 cm), 2. verbesserte Auflage

372 Seiten

Die meisten Dinge sind an sich schon komisch; die anderen werden es, wenn man sie in einem neuen, manchmal auch absurden Zusammenhang betrachtet.

Unter diesem Leitspruch machte sich der Satiriker und leidenschaftliche Fußgänger Andreas Härdter zusammen mit seinem Cousin Michael einst von Braunschweig aus auf, um 10 Jahre oder 80 Wandertage später den antiken Nabel der Welt für sich zu erobern. Die beiden gingen dabei in Etappen von Niedersachsen nach Thüringen, am Ostrand von Bayern (Oberpfälzer- und Bayerischer Wald) entlang nach Tschechien und Österreich, via Salzburg und Berchtesgaden über die Alpen nach Venedig und, der Adriaküste folgend, nach San Marino, danach quer über den Stiefel ins Zentrum der antiken Großmacht.

Der Leser merkt natürlich schnell, dass das Buch mit den üblichen Reise- oder Wanderbeschreibungen nicht viel gemein hat. Es ist ein humorvolles, ein satirisches, ein witziges Buch, das vor allem die zahlreichen Erlebnisse und Kuriositäten am Rand des Weges beleuchtet und dabei gelegentlich auch einmal stark übertreibt. Ein gehöriger Schuss Selbstironie darf natürlich nicht fehlen, und so bleiben auch die kleinen und großen Schwächen, Fehler und Ängste der Akteure nicht verschont. Aber aus allen Gefahren kamen sie immer heil heraus und hatten abends meist das Glück, auf das Happy End der Tagestour mit einem Hefeweizen anstoßen zu können.


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Pressestimmen


Braunschweiger Zeitung/ Peiner Nachrichten:

Ein Spaziergang über 2227 Kilometer

Andreas Härdter aus Vechelde wandert nach Rom – und verarbeitet seine Erlebnisse humorvoll zu einem Buch

Von Harald Meyer

VECHELDE. Nein, Elefanten – wie einst bei Hannibal – waren nicht dabei, als Andreas Härdter mit seinem Cousin Michael die Alpen überquert hat. Zu Fuß, versteht sich. Geschlaucht hat es, aber lustig war es auch. Sati(e)risch viel erlebt hat Härdter auf seiner Reise.

Der Vechelder sieht sich als "leidenschaftlichen Fußgänger". Und ist auch ein etwas verrückter Kauz, denn die Überquerung der Alpen per Pedes war nur eine Etappe von vielen. Mit dem Cousin ist Härdter von Braunschweig nach Rom gewandert. "Exakt 2227 Kilometer", lacht er verschmitzt. Der Schalk sitzt Härdter im Nacken, denn sein Buch über diese Tortur trägt den Titel: "Spaziergang nach Rom."

Zugegeben: Der 51-Jährige und sein Kumpel haben die Strecke nicht in einem Stück hinter sich gebracht. Vielmehr haben sie es sich eingeteilt: Jahr für Jahr sind sie jeweils acht bis zehn Tage losgestiefelt, immer vom letzten Etappenort weiter Richtung Heilige Stadt.

Um die netten Begebenheiten am Wegesrand geht es im Buch, verpackt in netten Formulierungen: Die Gläser in einer kleinen österreichischen Pension seien erwähnt, aus denen die beiden Wandersleute getrunken haben und an denen Kriminalistikfreunde ihre Freude gehabt hätten – wegen der vielen Fingerabdrücke. Härdter: "Die meisten Dinge sind an sich schon komisch; die anderen werden es, wenn man sie in einem neuen, manchmal auch absurden Zusammenhang betrachtet."

Bis zu 35 Kilometer wurden tagtäglich zurückgelegt, in Bergen deutlich weniger: "Dieses Auf und Ab habe ich schon unterschätzt", sagt Härdter, von Beruf Heilerziehungspfleger und derzeit Übersetzer. Übernachtet wurde in Pensionen und ähnlichem: "Wir haben Glück gehabt: Im Freien mussten wir nie schlafen." In den Alpen waren Murmeltiere, Greifvögel und Gemse die Wegbegleiter, aber auch die Angst, "im Schnee einzubrechen".

Gerne beschreibt Härdter die Begegnung mit den Menschen: "Wir wurden eigentlich überall gastfreundlich empfangen", freut er sich und nennt als Beispiel Italien, wo "die Leute uns spontan zu Spaghetti und Wein eingeladen haben". Was haben die Wandervögel bei der Ankunft auf dem Forum Romanum gemacht? "In einem Restaurant haben wir gut gegessen und getrunken."

2227 Kilometer – ist der Gedanke ans Aufgeben gekommen? "Nie", versichert Härdter ernst, um anzufügen: "Manches Mal hatten wir eine Menge Blasen an den Füßen, aber dann haben wir auf die Zähne gebissen, und nach ein paar Kilometern waren die Schmerzen weg." So etwas macht eben nur noch här(d)ter.


 

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